Nach dem Debakel um den Hahn-Verkauf, gerät die SPD-geführte Landesregierung unter Malu Dreyer wegen fragwürdigen Geschäften auf dem Flughafen wieder in die negativen Schlagzeilen.
Dank großzügiger politischer Protegierung konnten widerrechtlich bevorzugte Firmengeflechte durch ein Kerosin-Monopol auf dem Flughafen Hahn jahrelang Millionengewinne machen.
So wurde laut Berichten der Tagespresse das Flugbenzin zu Wucherpreisen verkauft. Den betroffenen Fluglinien ist dadurch ein Schaden von mindestens 5,5 Millionen Euro entstanden.
Wirksame Kontrolle durch den Aufsichtsrat? Fehlanzeige!
Welche Unternehmen, personellen Netzwerke und politischen Kreise haben sich da wieder bereichert?
Jetzt sind Nachfragen angebracht, warum es um den einst als SPD-Hoffungsträger gefeierten Salvatore Barbaro in der letzten Zeit so still wurde. Denn unter fachlichen Aspekten macht der Wechsel des ehemaligen Hahn-Aufsichtrsatschefs und Staatssekretärs vom Finanzministerium in das neu geschaffene Wissenschaftsministerium wenig Sinn.

Verantwortlich: Safet Babic, Landespressesprecher