Angewidert konnte man heute aus der Presse entnehmen, wie die Sozialdemokraten mit ihrem Mitglied Sebastian Edathy verbleiben. Der Fall Edathy, der auf einer Kundenliste eines kanadischen Anbieters für Kinderpornographie stand, ging 2014 durch die Medien. Nachdem das Verfahren gegen SPD-Politiker gegen eine Zahlung von 5000 € eingestellt worden war – was schon ein Skandal ist – war nur noch ein Ausschlussverfahren aus der Partei gegen diesen anhängig.
Aber soweit kam es nicht. Die Parteispitze der SPD hält an Sebastian Edathy fest und er darf bleiben. Lediglich muss er seine Rechte als SPD-Mitglied für fünf Jahre ruhen lassen.

Der Konsum von Kinderpornographie kommt unserer Auffassung nach einem Kindesmißbrauchs gleich.

Die Entscheidung der SPD sollte allen Vätern und Müttern zeigen, wie diese Partei tickt. Die SPD sollte spätestens jetzt für jeden gesunden Menschen nicht mehr wählbar sein.

Ricarda Riefling